Clubhouse App: warum man sich nicht leisten kann, Barrierefreiheit als Nebenschauplatz der Inklusion zu behandeln.

Wie man einen Shitstorm vermeiden kann und eine ganze Nutzergruppe in den eigenen Produkten und Dienstleistungen nicht vergisst, auch wenn es keine gesetzliche Verpflichtung dazu gibt. Ich wurde im Januar nach meiner Meinung zu der Tatsache gefragt, dass eine neue Audio-Drop-In-App in ihrer Beta-Phase Schwerhörige/Gehörlose nicht berücksichtigt hat. Damals habe ich dazu einen Artikel auf Englisch geschrieben. Heute ist GAAD –… Ganzer Beitrag: Clubhouse App: warum man sich nicht leisten kann, Barrierefreiheit als Nebenschauplatz der Inklusion zu behandeln.

eCommerce Accessibility

To celebrate this year’s Global Accessibility Awareness Day (GAAD) I started working on one of my 2021 goals, write more technical notes on eCommerce accessibility. Even when websites with more accessibility complains are in the eCommerce industry, there’s a lack of technical documentation on how to make them accessible. Example of the topics I’ll be covering on this series of… Ganzer Beitrag: eCommerce Accessibility

Unsere Top 5 Tools für Menschen mit Körperbehinderung, um am Computer arbeiten zu können.

Jede Behinderung ist anders und erfordert andere Hilfsmittel. Die Bandbreite an Tools für Menschen mit Körperbehinderung ist daher groß. Trotzdem sind manche Hilfsmittel für eine Vielzahl von Behinderungsbildern nützlich. In einer Art Blitzlicht stellen wir einige Hilfsmittel vor, die bei uns in der Werkstatt der Stiftung Pfennigparade im Einsatz sind. Von der Sprachsteuerung bis zur Spezialmaus – die Tools befähigen… Ganzer Beitrag: Unsere Top 5 Tools für Menschen mit Körperbehinderung, um am Computer arbeiten zu können.

Accessibility-Overlays – alles gesagt

Über Accessibility-Overlays wurde in den letzten Wochen und Monaten bereits viel geschrieben. Abgesehen von Eigenwerbung, größtenteils schlecht recherchierten Presseartikeln und PR in eigener Sache, setzen sich alle anderen Veröffentlichungen sehr kritisch mit Accessibility-Overlays auseinander. Diese Veröffentlichungen stammen von Accessibility-Experten, Menschen mit Behinderung in eigener Sache und Juristen. Ich selbst habe auch schon mehrere Artikel dazu geschrieben. Der Tonus aller Veröffentlichungen… Ganzer Beitrag: Accessibility-Overlays – alles gesagt

Deppenlink oder Usability-Feature – was machen mit dem Menü-Eintrag der aktuell geöffneten Seite?

Wir alle kennen das Problem. Was machen wir mit dem Menüeintrag auf die Seite, die gerade offen ist? Verlinken? Nicht verlinken? – Die meisten erfahrenen Entwickler haben irgendwann mal gehört, dass man auf die aktuell geöffnete Webseite nicht verlinkt. Allerhand Nutzer sehen das anders und konsistent weggelassen wird der Link auch auf großen und gut gemachten Seiten nicht. Ich stelle… Ganzer Beitrag: Deppenlink oder Usability-Feature – was machen mit dem Menü-Eintrag der aktuell geöffneten Seite?

„Ich gebärde, du sprichst“: Ein Plädoyer zur Annäherung zwischen Hörenden und Gehörlosen

In Deutschland leben ca. 80.000 gehörlose Menschen, deren Muttersprache die Deutsche Gebärdensprache (DGS) ist. Für die Mehrheit von ihnen ist Textsprache eine Fremdsprache. Diese zu verwenden und zu verstehen kostet sie mehr Zeit und Anstrengung, als es bei vielen Hörenden der Fall ist. Dieser Umstand ist jedoch einem Großteil der hörenden Gesellschaft nicht annähernd bewusst, sodass nicht nur durch die… Ganzer Beitrag: „Ich gebärde, du sprichst“: Ein Plädoyer zur Annäherung zwischen Hörenden und Gehörlosen

Tipps für den Weg zur barrierearmen Mobilitäts-App

Von A nach B zu kommen, kann generell schon eine Herausforderung sein. Das fängt schon bei der Frage an, welche Verkehrsmittel mir zur Verfügung stehen. Wann stehen mir diese zur Verfügung und dann letztendlich, wie kann ich diese nutzen? Ein App kann ein nützliches Helferlein sein, um die Nutzenden bei der Beantwortung dieser Fragen zu unterstützen. Unser Anspruch ist es,… Ganzer Beitrag: Tipps für den Weg zur barrierearmen Mobilitäts-App

WCAG 2.2 – was ändert sich und wie wirkt es sich aus?

Die Web Content Accessibility Guidelines (WCAG) sind ein internationaler Standard, um Webinhalte für Menschen mit Behinderungen zugänglich zu machen. Die aktuell gültige Version (Stand Mai 2001 20) sind die WCAG 2.1. Eine aktualisierte Version der WCAG (dann 2.2) wird voraussichtlich im Sommer 2021 zum offiziellen Standard. Die Version 2.2 wird mit 9 neuen Erfolgskriterien sowie der Heraufstufung eines Prüfschritts von… Ganzer Beitrag: WCAG 2.2 – was ändert sich und wie wirkt es sich aus?

Bist du Neurotypisch?

Harvard Business Review: ND as a competitive advantage, MS Autism Hiring Program, Forbes: The world needs ND.

Der Schwerpunkt dieses Artikels liegt auf den positiven Aspekten von verschiedenen Arten  von Neurodiversität und wie sie unsere Arbeit beeinflussen können. Die Darstellung basiert auf meinen Lektüren und Recherchen zum Thema Neurodiversität. Warum hier und jetzt darüber sprechen? Neurodiversität wird sowohl weithin als Behinderung verstanden, wie auch schon lange als Wettbewerbsvorteil gesehen. Es ist jedoch eine recht junge Entwicklung, dass Unternehmen… Ganzer Beitrag: Bist du Neurotypisch?

Wie erlebt ein sehbehinderter Mensch das Internet – Ein Interview mit Michael Baumeister.

Gespräche mit Menschen sind mir lieber als das theoretische Lernen von Regeln und Vorgaben. Letztere sind zwar wichtig, aber schwierig zu verstehen, wenn man nicht erlebt hat, was sie im wirklichen Leben bedeuten. Ich hatte vor einiger Zeit das Glück, Michael Baumeister zu treffen, einen sehr aktiven und gesprächsfreudigen Menschen, der mit mir ca. eineinhalb Stunden über das Internet und… Ganzer Beitrag: Wie erlebt ein sehbehinderter Mensch das Internet – Ein Interview mit Michael Baumeister.

Alternativtexte – wie erkennen blinde Menschen Bilder?

Spätestens seit der massenhaften Verbreitung von Social Media liegt der Fokus im Netz neben der schnellen Informationsübermittlung klar auf Bildern. Denn ein Bild sagt mehr als 1000 Worte, heißt es. Aber wie kann ein blinder Mensch ein solches Bild sinngemäß wahrnehmen? Die Lösung liegt darin versteckte Inhalte so zu beschreiben, dass sie für einen blinden Menschen verständlich werden. Dafür nutzt… Ganzer Beitrag: Alternativtexte – wie erkennen blinde Menschen Bilder?

Kognitive Barrieren und Gebrauchstauglichkeit

Wenn es eine Einschätzung gibt, die sowohl die meisten Forscher:innen als auch die meisten Praktiker:innen im Themenfeld User Experience (UX) teilen, so ist es unsere subjektive Erfahrung, dass Menschen sehr unterschiedlich sind. Wenn wir Schubladen nutzen möchten, um all die Menschen in unserem Umfeld einzusortieren, dann bräuchten wir genauso viele Schubladen wie es Menschen gibt. Doch auch in der Diversität… Ganzer Beitrag: Kognitive Barrieren und Gebrauchstauglichkeit

Von Fähigkeit und Fokuswechsel: Ein Erfahrungsbericht

Als UX Designerin begegnet mir das Thema der digitalen Barrierefreiheit zunehmend in meinem beruflichen Alltag. Nicht selten wird es jedoch von Kunden und in Projekten als zusätzliche Last empfunden, die für eine gute Lösungsgestaltung eher hinderlich als fördernd ist. Doch woher kommt diese negative Annahme? Und was kann ich als Designerin tun, um ihr entgegenzuwirken und ein optimistischeres, vielversprechenderes Bild… Ganzer Beitrag: Von Fähigkeit und Fokuswechsel: Ein Erfahrungsbericht

Erwartungen deutscher Behindertenverbände an den European Accessibility Act

Nachfolgend möchten wir unabhängig von der Veröffentlichung des Dokumentes auf den Webseiten des Deutsche Blinden- und Sehbehindertenverbandes (DBSV) und des Deutschen Vereins der Blinden und Sehbehinderten in Studium und Beruf (DVBS) das Forderungspapier zur Kenntnisnahme vom 18.05.2020 veröffentlichen: Spürbar mehr Teilhabe durch barrierefrei zugängliche Produkte und Dienstleistungen! Das europäische Barrierefreiheitsgesetz, der European Accessibility Act – EAA (RL [EU] 2019/882), legt mit… Ganzer Beitrag: Erwartungen deutscher Behindertenverbände an den European Accessibility Act

Digitale Barrierefreiheit zur Reduktion der psychischen Belastung am Arbeitsplatz

New Work (neues Arbeiten) ist in aller Munde. Dies zeigt die steigende Anzahl an Arbeitsplätzen, an denen digitale Hardware-Interfaces, komplexe Softwaredialoge und mobile Applikationen eingesetzt werden. Der digitale Arbeitsplatz bringt für den Arbeitnehmer viele Vorteile: Ortsungebundenheit, Unabhängigkeit von bestimmten technischen Umgebungen oder flexible Arbeitszeitverteilungen. Immer mehr Vorgänge werden digitalisiert – so zum Beispiel funktionale Arbeitsaufgaben, viele Aufgaben der Arbeitsorganisation und… Ganzer Beitrag: Digitale Barrierefreiheit zur Reduktion der psychischen Belastung am Arbeitsplatz