Kernpunkte des 2. EU-Berichts zur Barrierefreiheit

Im März 2025 wurde der 2. Bericht über die Einhaltung der Barrierefreiheitsanforderungen von Websites und mobilen Anwendungen öffentlicher Stellen veröffentlicht. Der Bericht umfasst 110 Seiten, 18.443 Wörter und 41 Tabellen und erfordert eine sorgfältige Analyse, um die wesentlichen Erkenntnisse zu gewinnen. Ich konzentriere mich daher auf die wichtigsten Fakten. Das Überwachungsverfahren wird sorgfältig durchgeführt Im Zeitraum von 2022 bis 2024… Ganzer Beitrag: Kernpunkte des 2. EU-Berichts zur Barrierefreiheit

Übersicht und Erfolge von Schlichtungsverfahren

Kontaktwege In welchem Umfang eine behördliche Website die Barrierefreiheit erfüllt, sollen Bürger über die Erklärung zur Barrierefreiheit erkennen können (Bsp. Erklärung der Bundesfachstelle Barrierefreiheit). In dieser Erklärung muss eine Kontaktmöglichkeit zum Betreiber angeboten werden, an die sich betroffene Personen wenden können, wenn Sie eine Barriere erkennen und Unterstützung benötigen. Zudem muss das Schlichtungsverfahren beschrieben werden, falls die Kontaktanfrage nicht beantwortet… Ganzer Beitrag: Übersicht und Erfolge von Schlichtungsverfahren

Smart Cities mit Digitalen Zwillingen – eine besondere Herausforderungen für die digitale Barrierefreiheit

Wie wichtig die frühe Beteiligung und Einbeziehung verschiedener Nutzer- und Expertengruppen bei der Entwicklung (zukünftiger) digitaler Lösungen ist, damit digitale Teilhabe erfolgreich stattfinden kann, möchte der folgende Beitrag deutlich machen. Mehr Digitalisierung – mehr Komplexität Mit zunehmender Digitalisierung steigert sich auch die Komplexität digitaler Anwendungen. Für eine gute Barrierefreiheit ist eine qualitativ hochwertige Umsetzung eine Grundvorraussetzung. Viele IT-Projekte lassen eben… Ganzer Beitrag: Smart Cities mit Digitalen Zwillingen – eine besondere Herausforderungen für die digitale Barrierefreiheit

Bildbeschreibungen von Bildern im www – Mehr als nur eine lästige Pflicht

Visuelle Eindrücke, die für sehende Menschen im Internet selbstverständlich sind, fehlen für seheingeschränkte und blinde Besucher:innen von Webseiten, sodass ihnen häufig wichtige (visuelle) Informationen fehlen. Aus diesem Grund bekommen sie einen falschen Eindruck oder missverstehen den Kontext. Wenn Bildbeschreibungen fehlen, werden Bilder für blinde und sehbehinderte Nutzer:innen unsichtbar. Und alles nur wegen einer Zeile Code, dem Alt-Tag. Ganzer Beitrag: Bildbeschreibungen von Bildern im www – Mehr als nur eine lästige Pflicht

Kommunale Teilhabe umsetzen

Am Beispiel einer Kommune soll in diesem Artikel der Ablauf von Inklusion und Teilhabe aufgezeigt werden. Vorausgegangen und Antrieb dafür war die Umsetzung der 2008 von Deutschland unterzeichnete UN Behindertenrechtskonvention, für die 2009 der Begriff der Inklusion und gleichberechtigten Teilhabe für Menschen mit Behinderung in allen wichtigen Lebensbereichen geschaffen werden soll.  Die ersten Kommunen, Gemeinden und Länder begannen daraufhin Maßnahmen… Ganzer Beitrag: Kommunale Teilhabe umsetzen

Der BITV APP Test des BIT inklusiv-Netzwerks

Wenn man an Apps denkt, fallen einem zunächst Smartphones und Tablets ein, die mit ihren App-Läden Millionen unterschiedlicher Programme für die kleinen Begleiter zur Verfügung stellen. Es gibt kaum eine Alltags- oder Lebenssituation, für die es keine App gibt. Doch sind sie auch barrierefrei? Wie kann ich erkennen, dass eine App für wirklich alle Menschen nutzbar ist? Die Angaben liefern… Ganzer Beitrag: Der BITV APP Test des BIT inklusiv-Netzwerks

Wie sieht ein blinder Mensch Webseiten und Webanwendungen?

Interview mit unserer blinden Mitarbeiterin Maria Huber Was machst du genau bei Atos? „Ich bin im Testing Team für Barrierefreiheit. Wir überprüfen Webseiten und Anwendungen auf die Zugänglichkeit für alle.“ Wie sieht dein Arbeitsplatz aus? „Ich habe natürlich keinen Bildschirm, sondern ein Braille Display. Das ist eine dynamische Punkt-Schriftanzeige, die den Bildschirm Zeile für Zeile ausgibt. Und zusätzlich nutze ich… Ganzer Beitrag: Wie sieht ein blinder Mensch Webseiten und Webanwendungen?

Digitale Barrierefreiheit und Spracheingabe

Wenn es um digitale Barrierefreiheit geht, denken viele Menschen zunächst an die Zielgruppe der blinden und sehbehinderten Menschen. Sprachausgabe über sogenannte Screenreader, also spezielle Vorleseprogramme, sind mittlerweile relativ bekannt. Nicht zuletzt, weil die Smartphones und Tablets mit den Betriebssystemen von Apple (iOS) und Google (Android) bereits vorinstallierte Screenreader besitzen, die man selbst leicht ausprobieren kann. Und auch Siri und Co.… Ganzer Beitrag: Digitale Barrierefreiheit und Spracheingabe

Usability schlägt Accessibility?

Usability und Accessibility – zwei Seiten der gleichen Medaille? Wenn es um das Thema Barrierefreiheit geht, werden viele Begriffe in einen Topf geworfen. Accessibility, Barrierefreiheit, Barrierearmut, Zugänglichkeit, Inclusive Design, Design für alle, Usability und dergleichen mehr. All diese Begriffe sind de facto Etiketten ohne verbindlichen Rahmen, denn Barrierefreiheit wird nicht nur in Deutschland nach verordneten Richtlinien umgesetzt – nämlich nach der BITV (Barrierefreie… Ganzer Beitrag: Usability schlägt Accessibility?

WCAG 2.1 – ein Ausblick

WCAG 2.1 – ein neuer Sheriff in der Stadt? Sie haben vermutlich schon viel über die Web Content Accessibility Guidelines gelesen. Die aktuell gültige Fassung in der Version 2.0 wurde bereits im Jahr 2008 veröffentlicht und ist somit auch schon wieder in die Jahre gekommen. Auf technischer Ebene ist seitdem viel passiert. Und da die offiziellen Richtlinien große Auswirkung auf… Ganzer Beitrag: WCAG 2.1 – ein Ausblick