Ein Accessibility Turn? Überlegungen zu Zugänglichkeit als geisteswissenschaftlichem und transdisziplinärem Grundbegriff

Ausgangspunkte

Barrierefreiheit – das Menschenrecht einer zugänglichen Gestaltung der Gesellschaft (Hirschberg 2016) – ist ein zentrales Zukunftsthema, das bislang aber, trotz normativer sozialpolitischer Forderungen, keine übergreifende Thematik (geistes)wissenschaftlicher Forschung darstellt.

Aufgrund zunehmender Bedeutung assistiver Technologien und „AgeTech“ weltweit sowie in Deutschland als „super-aged society“ (Genge et al. 2023) liegt hier aber ein großes Potential für gesellschaftlich engagierte Geisteswissenschaften, einen entscheidenden Beitrag zur transdisziplinären Bearbeitung globaler grand challenges zu leisten (Lieberknecht et al. 2023). Transdisziplinär hieße hier, dass über die Fakultäten und Disziplinen hinweg zusammengearbeitet wird.

Im Horizont des Nachdenkens über Barrierefreiheit möchte ich vorschlagen, Zugänglichkeit als geisteswissenschaftlichen und transdisziplinären Grundbegriff zu etablieren. Ein solcher „accessibility turn“ könnte als Grundlage eines breiten, transdisziplinär angelegten Forschungsprogramms dienen.

Ein solches Programm könnte Technologien und Kulturen der Zugänglichkeit untersuchen und so in globaler, kulturvergleichender Perspektive Mensch-Technik-Weltverhältnisse als Konstellationen wissenschaftlicher, politischer, rechtlicher, wirtschaftlicher und (medien)technologischer Innovation in den Blick nehmen. Im Anschluss an critical access studies (Hamraie 2017) kommt Barrierefreiheit dabei nicht allein als lösungsorientierte Inklusionspraxis, sondern als grundlegendes, transdisziplinäres Instrument der Reflexion in den Blick (Lajoie 2022).

Diese Perspektive baut auf der jahrzehntelangen Arbeit von Aktivistinnen der internationalen Behindertenbewegung sowie Wissenschaftlerinnen in den disability studies auf (Hartwig 2020; Waldschmidt 2022; zum deutschen Kontext s. Hermes/Köbsell 2003; Brehme et al. 2020).

In der Entwicklung eines transdisziplinären Verständnisses von Zugänglichkeit, das auf eine umfassende philosophische und anthropologische Grundlegung zielt, können Medien-, Kultur-, und Regionalwissenschaften u.a. mit Wirtschafts- und Rechtswissenschaften, Informatik, Medizin(technik), Gesundheits- und Ingenieurwissenschaften sowie Designtheorie und -praxis zusammenarbeiten. Direkt anknüpfen lässt sich auch an bestehende Forschungsinitiativen zur Barrierefreiheit, die in Deutschland insbesondere in der Teilhabe-, Inklusions- und Rehabilitationsforschung angesiedelt sind.

Von Barrierefreiheit als gesellschaftlicher Aufgabe zu Zugänglichkeit als Thema (geistes)wissenschaftlicher Forschung

Barrierefreiheit verweist auf die gesellschaftliche Aufgabe, eine umfassende Teilhabe aller Menschen sicherzustellen. Zunächst lenken schon eine ‚biopsychosoziale‘ Integration medizinischer und sozialer Modelle von Behinderung sowie ein breites Verständnis von ‚Barriere‘ (ICF 2005, 25) den Blick darauf, dass alle Menschen im Lebensverlauf nur temporarily abled sind (Kittay 2011), da sie von vielfältigen gesellschaftlichen Strukturen mindestens situativ behindert werden. In diesem Sinne betrifft Barrierefreiheit radikal jede*n, auch wenn die gleichberechtigte Partizipation von Menschen mit Behinderungen zurecht weiterhin im Fokus politischer Aufmerksamkeit steht. Letztlich lässt sich Barrierefreiheit als ein höchst relevantes, transdisziplinäres und „noch wenig erforschte[s]“ Betätigungsfeld (Schäfers/Welti 2021, 8) gesellschaftlich engagierter Geisteswissenschaften verstehen.

Vor dem Horizont dieser Herausforderungen schlage ich eine Perspektivenverschiebung von Barrierefreiheit auf Zugänglichkeit vor, im Anschluss an Entwicklungen der critical access studies. Ziel ist eine Öffnung disziplinärer Grenzen sowie eine Ausweitung sozialpolitischer Debatten.

Über das Konzept Zugänglichkeit lässt sich zugleich ein zukunftsweisendes, global orientiertes Programm vergleichender Forschung entwickeln. In Aufnahme komplexerer ‚politisch/relationaler‘, kultureller und ökologischer Modelle von Behinderung (Kafer 2013; Waldschmidt 2018; Dokumacı 2023) erschließt die systematische Erforschung von Technologien und Kulturen der Zugänglichkeit den Geisteswissenschaften vielfältige transdisziplinäre Potentiale. So lassen sich barrierefreie Architektur ebenso wie Medizintechnik und digitale Assistenztechnologie als Beispiele von „Unterstützungssystemen“ (Karafillidis 2019) in den Blick nehmen. Dies zielt auf eine radikale Perspektivenverschiebung, die ich hier als accessibility turn bezeichnen möchte. Im Sinne einer solchen ‚Kehre‘ ist Zugänglichkeit nicht nur Gegenstand, sondern zentrales Erkenntnismittel (Bachmann-Medick 2019) transdisziplinärer Forschung. Ein accessibility turn verweist so darauf, dass sich menschliches Leben in Anknüpfung an die philosophy of disability grundlegend unter der Perspektive des Zugangs (access) und im Horizont eines normativen, aber nie vollständig realisierbaren Ziels der Herstellung ‚barrierefreier Welten‘ (accessible worlds) verstehen lässt (Lajoie 2022; Dokumacı 2023). Oder, wie es J.M. Reynolds formuliert: „accessibility [is]…the defining feature of what it means to be embodied as we are“ (2024). Dabei kann die Etablierung dieses Grundbegriffs an bestehende vergleichstheoretische Überlegungen zu „Zugänglichkeit“ anschließen, wie sie von Joachim Renn (2005, 200) vorgelegt wurden. Auch greift sie eine zentrale Forderung der disability studies auf, für die „Normativität und Normalität“ (Waldschmidt 2020, 109–111) eine historisch und kulturell spezifische Einschränkung menschlicher Potentiale darstellen. Im Sinne eines cripping normalcy (Titchkosky 2015, 132) verweist auch Zugänglichkeit darauf, dass sich Behinderung und Nicht-Behinderung ebenso wie Unfähigkeit und Fähigkeit gegenseitig konstituieren (Campbell 2005; Jelinek-Menke 2020, 63–70). In Anlehnung an D. Chakrabartys Forderung in ProvincializingEurope (2000), den Eurozentrismus der Theoriebildung in seine partikularen Schranken zu verweisen, liegt im Konzept der Zugänglichkeit das Potential für ein analog verstandenes provincializing normalcy und eine Intervention in bestehende intersektionale und postkoloniale Debatten.

Auf dem Weg zu einem Accessibility Turn in der Wissenschaft

Der Vorschlag eines accessibility turn und der Etablierung von Zugänglichkeit als Grundbegriff schließt an ein komplexes Verständnis von access an (u.a. Titchkosky 2011, Kafer 2013, Ahmed 2017; Überblick: Williamson 2015). Critical access studies (Hamraie 2017; Konrad 2021; Dokumacı 2023) und philosophy of disability (Lajoie 2022, Tremain 2024) sind international ein wegweisender Kern breiter geisteswissenschaftlicher Debatte, die in Deutschland bisher wenig rezipiert wird (Ausnahmen z.B. Tuzcu 2022; Ochsner 2022). Ihr relational-dynamisches Verständnis beschreibt access als „interpretive relation between bodies“ (Titchkosky 2011, 3). Ins Zentrum rückt „access as an open-ended process, a negotiation, and an intersectional and multimodal issue“ (Hamraie 2018, 456). So lässt sich an die deutschsprachige Medienphilosophie (Engell/Voss 2021) und Kulturtechnikforschung (Siegert 2023) anschließen, die in englischsprachigen Access-Debatten sowie disability studies nicht prominent rezipiert werden und die gleichzeitig selbst diese anglophone Forschung bisher nicht wahrgenommen haben. Insbesondere neuere medienphilosophische Arbeiten zu Zugänglichkeit und „Zugänglichkeitsregimen“ sind wegweisend. „Zugänglichkeit“ wird dort, beispielsweise von Andreas Beinsteiner, als konstitutiv für menschliches Handeln generell verstanden und betont, dass „neue Technologien und Medien neue Infrastrukturen der Zugänglichkeit etablieren…und dergestalt neue Praktiken ermöglichen“ (Beinsteiner 2019, 24, 27). Ebenfalls zentral ist Forschung zu „medialer Teilhabe“, die auf „relationale[] Vermittlungsgefüge und soziotechnische[] Konfigurationen“ fokussiert (Ochsner 2023, 10).

Zugänglichkeit kann so grundlegende anthropologische Kategorie verstanden werden (Beinsteiner 2019). Sie perspektiviert das menschliche Weltverhältnis als Frage des Zugangs, dessen historische Variabilität an die Veränderlichkeit eines „Zugänglichkeitsregimes“ (Beinsteiner 2021, 85) gebunden ist. So erscheint Zugänglichkeit (accessibility) als entscheidendes Merkmal von Verkörperung (embodiment) (Reynolds 2024). Ausgehend von diesem medienphilosophi­schen und kritisch-phänomenologischen Ansatz, der auch Überlegungen aus der Philosophie der Kognition (Clark 2003) sowie der künstlichen Intelligenz (Haugeland 2013) aufnehmen kann, lässt sich dann analysieren, wie spezifische Zugänglichkeitsregime auf „Medien und technischen Infrastrukturen des Zugänglich-Machens“ beruhen (Beinsteiner 2021, 15). In Anknüpfung an die disability studies verweist dies auf grundlegende geisteswissenschaftliche Fragen mit hohem transdisziplinären Anschlusspotential: 1.) die Wechselbeziehungen zwischen Körper(n) und Welt(en): „where and how [do] bodies meet the built world“? (Hendren 2020, xi) und 2.) ein neuartiges Verständnis menschlicher Fähigkeiten aus der Perspektive der Zugänglichkeit: „[how do] abilities articulate avenues of access“? (Reynolds 2022, 129). Medienphilosophisch verbindet sich dies in der Auffassung menschlicher Fähigkeiten als medialer Relationen: „abilities are repeatable mediations of interrelation“ (ebd.). So ergibt sich mit Bezug auf historische Technikanthropologie (Heßler 2019) 3.) ein grundlegendes Interesse an Mensch-Technik-Welt-Verhältnissen, verstanden als dynamische Prozesse des interfacings (Lipp/Dickel 2023). User-Interfaces adressieren vielfach eine globale Nutzerschaft und geben sich universalistisch, reflektieren aber immer kulturelle Spezifika ihres Herstellungskontexts (designed by Apple in California). Über die in sie eingeschriebene partikulare Anthropologie partizipieren sie an historisch variablen Zugänglichkeitsregimen. Dies macht Zugänglichkeit breit anschlussfähig an transdisziplinäre Forschungen zum Verhältnis von „humans and machines in the digital age“ (ebd. 2023, 425; zur Technik/Technologie Unterscheidung s. Carnino 2018 und zu Körper und dem „Faktor Mensch“ Alpsancar 2023).

Ausgehend von der Prämisse einer „grundsätzlich technische[n] Existenz der Menschen“, lässt sich nach „technisch vermittelten (Selbst)deutungen,…Erfahrungen und Handlungen konkreter Menschen in ihrer Zeit und ihrem Raum“ fragen. „Menschen“ und „Maschinen“ werden dabei relational mit Blick auf „historische[]…Kopplungen, Ergänzungen, Überschneidungen und Abgrenzungen“ verstanden (Heßler 2019, 37–50). Allerdings ist auffällig, dass Behinderung und disability studies in deutschen Debatten zu Technikanthropologie (Heßler/Liggieri 2020) und Mensch-Maschine-Interaktion (Liggieri/Müller 2019) keine systematische Berücksichtigung finden (s. als Ausnahme Müggenburg 2020). Dies gilt selbst international für die anthropology of technology (Bruun et al. 2022).

Hier könnte man ansetzen, um über Zugänglichkeit diese Debatten transdisziplinär zu verknüpfen. Eng anschließen lässt sich dabei an Arbeiten, welche die „technologische Bedingung“ (Hörl 2011) der Gegenwart grundlegend unter Berücksichtigung von disability analysieren. Ebenso an Vorschläge, „mediale Teilhabe“ als einen neuen „Grundbegriff der Medientheorie“ zu etablieren (Ochsner 2023a, 9–10; s. auch Bieling et al. 2022; Ochsner 2024; und das Netzwerk „Dis/Abilities and Digital Media“).

Notwendig ist darüber hinaus eine empirische, global orientierte Perspektive. Der hier vorgeschlagene dreifache theoretische Blick auf Zugänglichkeit im Sinne von 1. Körper-Welt-Wechselbeziehungen, 2. Fähigkeiten und 3. Interfacing verweist dabei auf die Möglichkeit einer empirischen Erforschung von Technologien und Kulturen der Zugänglichkeit. Dies ruft im Horizont der disability studies zunächst die Thematik der „assistiven Technologien“ (Bächler/Wendt 2023) auf, als eines konkreten Ausdrucks von „Zugänglichkeitsregimen“. In Aufnahme innovativer rehabilitationswissenschaftlicher Modelle („interdependence-Human Activity Assistive Technology Model“, i-HAAT) (Lee et al. 2022) und medienwissenschaftlicher Überlegungen zur relationalen Konstitution von Nutzenden und assistiven Technologien in „situated socio-technical arrangements“ (Ochsner et al. 2021, 66, 68), kann Zugänglichkeit so als Schlüsselbegriff einer „allgemeinen Theorie von Unterstützung“ (Karafillidis 2019, 162) dienen. Somit lassen sich „Mensch-Technik- bzw. Mensch-Computer-Interaktion[en]“ allgemein als „Unterstützungssituationen“ auffassen. Mit K. Barad versteht A. Karafillidis diese als „Mensch-Maschine Intra-Aktionen“ (ebd. 159). So wird deutlich, „dass jede Unterstützung die beteiligten Menschen neu bestimmt bzw. […] die Möglichkeiten der unterstützten Aktivität neu definiert“. Technik, Körper und Situation ergeben ein „Unterstützungssystem“, in welchem diese „materiellen und diskursiven Zuschnitt“ gewinnen. Eine Theorie der Unterstützung lässt somit die „Asymmetrie zwischen Unterstützendem und Unterstütztem“ in Situationen, in denen Technik Menschen unterstützt (aber auch Menschen Technik unterstützen, z.B. in industriellen Fertigungsprozessen) als „Effekt“ erscheinen, der „im Verlauf einer Situation oder eines Technikentwicklungsprozesses“ entsteht. „Assistenz“ ist dann eine „spezielle Strukturform von Unterstützung“, bzw. eine „arbeitsteilige im Gegensatz zu einer integrativen Form der Kopplung von Mensch und Maschine“ (ebd. 157–163). Diese allgemeine Theorie von Unterstützung eröffnet dem Konzept Zugänglichkeit den Anschluss an vielfältige empirische Forschungen aus historischer und ethnographischer Perspektive. „Zugänglichkeitsregime“ (Beinsteiner) wie „Unterstützungssysteme“ (Karafillidis) lassen sich vergleichend als Technologien und Kulturen der Zugänglichkeit in den Blick nehmen.

In diesem Sinne ermöglicht ein accessibility turn zahlreiche empirische Fallstudien und zielt auf die Etablierung einer history und anthropology of access. Forschungsleitend für transdisziplinäre Fragestellungen können dann – gerade in Disziplinen, welche diese Debatten bislang kaum oder gar nicht rezipiert haben – insbesondere die konzeptuellen Ressourcen der rezenten internationalen Debatte in den critical access studies sein. Dieser ‚Werkzeugkasten‘ bietet mit Konzepten wie „access-as-practice“ (Price), „access knowledge“ (Hamraie), „access intimacy“ (Mingus), „access fatigue“ (Konrad), „access opacity“ (Ienni) und „activist affordances“ (Dokumaci) zahlreiche Ausgangspunkte empirischer Forschung (Lajoie 2022). Zugänglichkeit erscheint somit als Konzept kritischer Reflexion wie als zentrales Moment einer utopischen, nie abgeschlossenen Bewegung hin zur Gestaltung ‚zugänglicher‘ bzw. ‚barrierefreier Welten‘ (accessible worlds) im Sinne einer „nonexploitative form of world-making“ (Dokumaci 2023, 250).

Dies verweist ebenfalls auf den transdisziplinären Praxisbezug des vorgeschlagenen accessibilitsy turns: Auf methodischer Basis von Designethnographie (Müller 2018) und kreativ-experimenteller (Klenk 2021) sowie partizipativer (Ukowitz 2021) Forschung lässt sich die kulturvergleichende Perspektive ergänzen durch Studien zu Planung, Gestaltung und Umsetzung von Zugänglichkeit als Teil menschlicher Strukturierungen gebauter Umwelt (built environment, Erben 2023) sowie des Designs analoger und digitaler Schnittstellen. In Aufnahme des Programms eines „designing with accessibility in mind“ (Gilbert 2019) und der „disability design revolution“ (Guffey 2023) wird „access as research-creation“ (AIM 2022) als genuin transdisziplinäre Forschungspraxis für die (Geistes-)Wissenschaften erschlossen werden.

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