Hören statt ausschließen – Barrierefreie Umfragen und Formulare gestalten

Auslöser für diesen Artikel war eine E-Mail, die ich kürzlich erhalten habe. Der Inhalt: ein Aufruf, bei einer Online-Umfrage zur Hilfsmittelversorgung teilzunehmen. Als Beraterin für Digitale Barrierefreiheit war ich neugierig auf die Inhalte und Fragen und habe sie mir einmal angeschaut.

Leider musste ich feststellen, dass diese Umfrage, die sich ausdrücklich an Menschen mit Behinderungen und / oder chronischen Erkrankungen richtete, nicht barrierefrei war. Für viele Menschen mit Behinderungen oder Einschränkungen war sie schwer oder gar nicht nutzbar. Die Zielgruppe wurde unbewusst ausgeschlossen. Das hat mich nachdenklich gemacht.

Daher der Appell: Lasst uns Umfragen und Formulare barrierefrei gestalten.

Offensichtlichen Barrieren auf der Spur

Zum Einstieg in den Artikel, möchte ich gerne meine Erfahrung mit besagter Umfrage teilen. Die Inhalte haben letztlich weniger meine Aufmerksamkeit auf sich gezogen als die vorhandenen Barrieren der Online-Umfrage – ein gutes Beispiel also, um typische Barrieren aufzuzeigen.

Meine erste Hürde: Nachdem ich auf die Frage „Wie alt sind Sie?“ im zweiten Eingabefeld der Umfrage unbedacht eine Zahl unter 18 eingetragen hatte und den „Weiter“-Button geklickt hatte, wurde die Umfrage ohne Vorwarnung beendet und mir wurde Folgendes angezeigt: „Vielen Dank für Ihre Teilnahme!“ Ich war verwirrt. Ich dachte: Hups, die Umfrage ist kaputt.

Frage 1: Sind Sie...? Männlich, Weiblich, Divers. Männlich ist ausgewählt. Frage 2: Wie alt sind Sie? 17 Jahre ist im Eingabefeld eingetragen. Ein Weiter-Button schließt die Fragen ab.
Ausschnitt der Umfrage
Vielen Dank für Ihre Teilnahme! Bitte schließen Sie jetzt das Browser- oder Tab-Fenster.
Text am Schluss beziehungsweise nach dem Beenden der Umfrage

Es hat eine Weile gedauert, bis ich verstanden hatte, dass es an dem eingetragenen Alter lag, dass die Umfrage unerwartet beendet wurde.

Nachdem ich die Umfrage erneut aufgerufen hatte, wollte ich die Umfrage mit der Tastatur bedienen. Leider war der Tastaturfokus auf keinem Button oder Eingabefeld sichtbar, wodurch die Bedienung mit der Tastatur kaum möglich war. Da mich diese Barriere innerhalb einer Umfrage zur Hilfsmittelversorgung schockiert hatte, habe ich dies direkt per E-Mail kommuniziert.

Der „Weiter“-Button hat meine Aufmerksamkeit auf sich gezogen, da für blinde Personen, die den Screenreader nutzen, unnötige Zeichen vorgelesen werden. Der Screenreader VoiceOver am Mac liest beispielsweise: „weiter größer als größer als, Taste“.

Über den Auswahlmöglichkeiten Digitale oder technische Assistenzsysteme und Keine der genannten ist der VoiceOver Sprachbetrachter eingeblendet. Er zeigt oberhalb des Weiter-Buttons den Text: weiter >>, Taste.
Ausschnitt der Umfrage und VoiceOver Sprachbetrachter

Als ich ein paar Eingabefelder nicht ausgefüllt hatte und Fehlermeldungen angezeigt wurden, habe ich festgestellt, dass diese Fehlermeldungen Screenreader-Nutzenden nicht unmittelbar ausgegeben wurden und sie auch nicht mit den entsprechenden Eingabefeldern verknüpft waren.

Sind Sie...? Männlich, Weiblich, Divers. Weiblich ist ausgewählt. Um die Eingabeoptionen ist ein roter Rahmen sichtbar. Über den Auswahloptionen steht der Text: Bitte wählen Sie eine Option.
Ausschnitt der Umfrage mit einer Fehlermeldung

Teils wurde Schrift in orange auf weißem Hintergrund verwendet oder weiße Schrift auf einem orangefarbenen Hintergrund. Ein Blick in die „Barrierefreiheit untersuchen“-Werkzeuge im Browser Firefox hat meine Vermutung bestätigt, dass die WCAG-Kontrastanforderungen verletzt wurden.

Ein Ausschnitt der Umfrage ist sichtbar. Frage: Welche der folgenden Hilfsmittel nutzen Sie aktuell? Darunter der Text: Mehrfachnennungen möglich. Die erste Option ist mit dem Untersuchen-Werkzeug hervorgehoben. Das Werkzeug zeigt, dass der Text Alltagshilfen oder Wohnraumanpassungen einen Kontrast von 2,98 zu 1 hat und damit den WCAG-Standard für barrierefreien Text nicht erfüllt.
Untersuchung eines Texts mit dem „Barrierefreiheit untersuchen“-Werkzeug im Browser Firefox

Außerdem hatte ein Bild auf der Webseite keinen Alternativtext.

Die Umfrage war aufgeteilt in mehrere Unterseiten mit wenigen Fragen. Es gab den „Weiter“-Button, aber keinen „Zurück“-Button. Ich hatte keine Ahnung, an welcher Stelle in der zehnminütigen Umfrage ich mich befinde. Nachdem ich ein paar Fragen beantwortet hatte und erneut den „Weiter“-Button geklickt habe, war ich scheinbar wieder am Ende angekommen – erneut unerwartet: „Vielen Dank für Ihre Teilnahme!“

Ich habe mich in dem Moment gefragt, ob über diese Umfrage wohl Feedback der Zielgruppe ankommen wird. Außerdem tat es mir leid, dass ich unabsichtlich unbrauchbare Datensätze produziert hatte.

Dieser Erfahrungsbericht soll niemanden an den Pranger stellen. Er soll zeigen, wie schnell digitale Angebote Menschen unbeabsichtigt ausschließen können – selbst dann, wenn Teilhabe eigentlich das Ziel ist.

Umfragen, Kontaktformulare und Feedback-Möglichkeiten mit Barrieren, sehe ich im Alltag leider noch immer sehr häufig. Unbeabsichtigt werden Stimmen ausgeschlossen. Und daher möchte ich mit diesem Artikel dazu aufrufen, Umfragen und Formulare barrierefrei zu gestalten, bevor sie veröffentlicht werden.

Barrierefreiheit ist eine Frage der Teilhabe

Umfragen und Formulare sollen Stimmen sichtbar machen. Sie geben Menschen die Möglichkeit, ihre Meinung zu äußern, Erfahrungen zu teilen und Einfluss zu nehmen. Damit das gelingt, müssen Feedback-Möglichkeiten zugänglich gestaltet sein.

Wenn wir Umfragen und Formulare gestalten, die nicht barrierefrei sind, treffen wir eine Entscheidung darüber, wer teilnehmen kann – und wer nicht. Eine Umfrage, die nicht barrierefrei ist, sammelt nicht einfach weniger Antworten. Sie verzerrt Ergebnisse und es fehlen wichtige Perspektiven – ohne dass dies sichtbar und bewusst wird.

Barrierefreiheit ist eine Frage von Teilhabe. Denn Beteiligung funktioniert nur, wenn alle tatsächlich teilnehmen können.

Standards beachten

Standards wie die europäische Norm für digitale Barrierefreiheit, die EN 301 549 mit dem Titel „Accessibility requirements for ICT products and services”, die WCAG (Web Content Accessibility Guidelines) und Verordnungen wie die BITV 2.0 (Barrierefreie-Informationstechnik-Verordnung) oder die BFSGV (Verordnung zum Barrierefreiheitsstärkungsgesetz) bilden die Grundlage für barrierefreie Umfragen und Formulare. Digitale Angebote sollen nach den vier Prinzipen der Barrierefreiheit wahrnehmbar, bedienbar, verständlich und robust sein.

Woran es in der Praxis oft scheitert

Leider werden die Anforderungen in der Praxis oft nicht erfüllt. Häufige Herausforderungen sind beispielsweise:

  • Fragen, die sprachlich komplex oder mehrdeutig sind,
  • eine Struktur, die wenig Orientierung bietet,
  • Formulare, die nur mit der Maus und nicht mit der Tastatur bedient werden können,
  • Fehlermeldungen, die nicht weiterhelfen oder gar keine Fehlermeldungen,
  • Fehlende Zugänglichkeit für assistive Technologien wie Screenreader, elektronische Bildvergrößerungen oder Sprachsteuerung,
  • eine visuelle Gestaltung mit geringen Kontrasten, die das Lesen erschwert,
  • kleine Klickflächen,
  • fehlende Unterstützung von unterschiedlichen Bildschirmgrößen und -ausrichtungen
  • oder Zeitdruck, weil Sessions ablaufen.

Weitere Barrieren, die im Zusammenhang mit Formularen häufig vorkommen, können zum Beispiel in der Teilhabe 4.0-Demonstrator-App unter Formulare betrachtet werden.

Was für manche Menschen Unannehmlichkeiten sind, kann für andere dazu führen, dass sie eine Umfrage nicht abschließen oder gar nicht erst starten können.

Leider sehe ich in der Praxis auch Feedback-Möglichkeiten zur Barrierefreiheit, die nicht barrierefrei auf den Webseiten eingebunden sind und dadurch ebenso ausschließend sind. Ein Beispiel: Ein Button, der dazu dient, eine Umfrage in einem Dialog zu öffnen, lässt sich nicht mit der Tastatur bedienen. Ein anderes erlebtes Beispiel: ein sich automatisch öffnender Dialog auf einer Website zur Eingabe von Feedback ist für Screenreader-Nutzende nicht wahrnehmbar..

Daher gilt es nicht nur die Umfragen auf Barrierefreiheit zu überprüfen, sondern den gesamten Prozess samt Einbindungen und Trigger der Feedback-Formulare, wie etwa in Webseiten und E-Mails.

Was barrierefreie Umfragen ausmacht

Wenn Formulare zu umfangreich, zu komplex oder zu technisch formuliert sind, werden sie schnell zur Hürde. Die Folge: Gerade die Menschen, deren Rückmeldungen besonders wertvoll wären, brechen ab oder geben gar kein Feedback.

Deshalb sollte Feedback so einfach wie möglich zugänglich sein. Eine klare Struktur und eine reduzierte Komplexität helfen dabei, den Einstieg niedrigschwellig zu gestalten.

Weitere Aspekte:

  • Einfache Formulierungen helfen dabei, Fragen schnell zu erfassen und sicher zu beantworten.
  • Fachbegriffe oder ungebräuchliche Abkürzungen werden vermieden oder erklärt.
  • Es lohnt es sich, unterschiedliche Antwortmöglichkeiten anzubieten: einfache Feedbackmöglichkeiten für schnelle Rückmeldungen und zusätzliche optionale Felder für detaillierte Hinweise.
  • Beispielantworten können den Einstieg ins Antworten erleichtern und helfen, Missverständnisse zu vermeiden.
  • Eine nachvollziehbare Struktur und ein Navigationskonzept sorgen dafür, dass sich Menschen orientieren können – sie wissen, wo sie stehen und wie sie durch die Umfrage geführt werden.
  • Die Formulare sind nicht nur vollständig per Maus, sondern auch per Tastatur nutzbar und können so mit den unterschiedlichsten Eingabegeräten über die Tastaturschnittstelle bedient werden.
  • Eindeutige mit den Eingabefeldern verknüpfte Beschriftungen machen klar, welche Informationen erwartet werden – sowohl visuell als auch für assistive Technologien wie Screenreader.
  • Fehlermeldungen an den entsprechenden Eingabefeldern erklären verständlich, wie fehlerhafte Eingaben korrigiert werden können.
  • Kurze Fragebögen lassen sich einfacher bewältigen und unterstützen, die Akzeptanz der Fragen und die Zuverlässigkeit der Antworten.
  • Ohne zeitliche Begrenzung kann nach Pausen oder Ablenkungen wieder zur Umfrage zurückgekehrt werden. Idealerweise wird die Möglichkeit gegeben, einen Zwischenstand zu speichern und zu diesem zurückzukehren.
  • Gute Kontraste, ausreichend große Schrift und eine reduzierte Darstellung erleichtern das Erfassen von Inhalten.
  • Die Möglichkeit Texte zu vergrößern und anpassbare Seiten unterstützen die Nutzung auf den unterschiedlichsten Geräten – auch auf mobilen Endgeräten.

Dieser Liste können noch viele weitere Aspekte hinzugefügt werden.

Wie barrierefreie Formulare mit Blick auf die Web Content Accessibility Guidelines zu gestalten sind, lässt sich beispielsweise im Leitfaden der Überwachungsstelle des Bundes für Barrierefreiheit von Informationstechnik (BFIT-Bund) nachlesen: BFIT Praxistipp Barrierefreie Formulare (PDF, 1.012 KB, Datei ist barrierefrei nach BITV 2.0).

Auch ein Blick in das Tutorial der Web Accessibility Initiative (WAI) lohnt sich: W3C WAI Forms Tutorial (Englisch).

Die Wahl des Tools ist entscheidend

Barrierefreie Umfragen entstehen nicht erst bei der Gestaltung einzelner Fragen. Zentral ist die Auswahl des Umfrage-Tools selbst. Das genutzte Tool muss die Anforderungen an Barrierefreiheit erfüllen.

Nicht alle Plattformen bieten die gleichen Voraussetzungen. Leider kann heute – fast ein Jahr nach Inkrafttreten des BFSG (Barrierefreiheitsstärkungsgesetz) – nicht davon ausgegangen werden, dass die Umfrage-Tools am Markt barrierefrei sind. Auch hier muss Barrierefreiheit aktiv geprüft und eingefordert werden.

Sucht man ein Tool aus, ist essenziell:

  • Alle Funktionen müssen auch ohne Maus, also mit der Tastatur nutzbar sein – mit klarer Fokusführung und logischer Reihenfolge.
  • Alle Funktionen müssen mit dem Screenreader wahrgenommen und bedient werden können.
  • Die Darstellung muss anpassbar und responsive sein.
  • Es braucht zugängliche Alternativen zu komplexen Interaktionen wie etwa Drag-and-drop oder Slidern.

Doch wie soll man das einschätzen und bewerten können, ohne Expertin oder Experte für Digitale Barrierefreiheit zu sein?

Ein erster Schritt: nach Nachweisen zur Barrierefreiheit auf den Websites der Anbieter suchen beziehungsweise diese bei ihnen einzufordern. Seriöse Anbieter stellen Prüfberichte oder Konformitätserklärungen (WCAG, EN 301 549) auf ihren Websites oder auf Anfrage bereit. Hat ein Tool-Anbieter keinen eigenen Menüpunkt zum Thema Barrierefreiheit oder keinen Artikel im Hilfebereich zum Thema, ist das meist kein gutes Zeichen. Bei Aussagen, dass das Tool „barrierefrei ist“ ohne Belege mitzuliefern, ist Vorsicht geboten.

Nach dem Motto „Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser“, sollten die Tools aktiv getestet werden – mit der Tastatur, mit dem Screenreader und in der mobilen Ansicht.

Bei der Vergabe an einen Anbieter oder der Beauftragung einer Umfrage muss Barrierefreiheit als verbindliches Kriterium definiert werden und die Anforderungen klar benannt werden (z. B. WCAG 2.2 AA, EN 301 549, BITV 2.0). So ist man in der Lage Barrierefreiheit einzufordern, wenn Anpassungen und Verbesserungen nötig sind.

Ist das verwendete Tool (noch) nicht barrierefrei, gilt: Alternativen anbieten, damit Beteiligung dennoch möglich bleibt.

Unterschiedliche Bedarfe mitdenken und Möglichkeiten anbieten

Auch bei Umfragen, die den Standards nach barrierefrei erstellt sind, sollte bedacht werden: Menschen bringen unterschiedliche Voraussetzungen und Präferenzen mit.

Je nach Beeinträchtigung können unterschiedliche Zugänge sinnvoll sein. Manche Menschen profitieren von schriftlichen, selbst ausfüllbaren Fragebögen, andere von mündlichen Interviews. Für einige ist die Tastaturbedienung entscheidend, für andere eine vereinfachte oder verkürzte Version eines Fragebogens. Manche Menschen benötigen mehr Zeit zum Ausfüllen, anderen hilft es, wenn die Umfrage in einer anderen Sprache angeboten wird: Deutsch, Englisch, Französisch, Arabisch, Türkisch oder in Deutscher Gebärdensprache – per Interview durch Gebärdendolmetscher oder Gebärdendolmetscherinnen.

Die Offenheit, alternative Kanäle wie E-Mail, Telefon, Interviews oder Alternative Formen (Kurzformen, Übersetzungen) für Feedback anzubieten, um verschiedenen Bedürfnissen und Präferenzen gerecht zu werden, trägt dazu bei, mehr Stimmen einzubeziehen und zu hören.

Auch wenn es nicht immer möglich ist, diese unterschiedlichen Wege zu eröffnen, ist das Bewusstsein dafür, wie unterschiedlich die Bedarfe sind, enorm wichtig, um zu reflektieren, wer an einer Umfrage teilnehmen kann und wer manchmal ganz unbewusst außen vorgelassen wird.

Menschen mit Behinderungen einbeziehen

Usability-Tests zeigen immer wieder: Probleme, die in Experten-Reviews unentdeckt bleiben, treten erst in realen Nutzungssituationen auf – etwa bei Verständlichkeit, Ablauf oder Bedienbarkeit.

Deshalb lohnt es sich, Fragebögen mit unterschiedlichen Nutzergruppen zu testen – insbesondere mit Menschen mit Behinderungen.

Solche Pretests zeigen nicht nur technische Probleme, sondern machen auch deutlich, wo Anforderungen und Standards an ihre Grenzen stoßen. Oft sind es Aspekte, die nicht in Checklisten stehen: missverständliche Formulierungen, unklare Abläufe oder Situationen, in denen sich Nutzende unsicher fühlen.

Im Austausch mit Menschen mit Behinderungen werden Barrieren sichtbar, die sonst unentdeckt bleiben. Gleichzeitig entstehen neue Perspektiven und Ideen, die dabei helfen können, Umfragen grundlegend zu verbessern.

Schlussappell

Mit Umfragen wollen wir unterschiedliche Stimmen und Meinungen einsammeln. Damit dies erreicht werden kann, müssen die Zugänge so gestaltet sein, dass möglichst viele Menschen sie nutzen können.

Barrierefreiheit ist dabei kein Zusatz, sondern ein zentraler Bestandteil guter Gestaltung und ein Qualitätsmerkmal. Eine klare und verständliche Sprache erleichtert es jeder Person, Fragen schneller zu erfassen und sicher zu beantworten. Eine gute Struktur und eine nachvollziehbare Navigation helfen allen, den Überblick zu behalten. Eine klare visuelle Gestaltung und die Möglichkeit zur Anpassung und Vergrößerung trägt dazu bei, dass die Umfrage auch bei schlechten Lichtverhältnissen, auf mobilen Geräten oder bei längerer Nutzung durchgeführt werden kann.

Wenn wir wirklich zuhören wollen, müssen wir die Voraussetzungen dafür schaffen. Wer fragt, beeinflusst, wer antworten kann. Daher: Lasst uns bestehende Praktiken reflektieren und Umfragen und Formulare barrierefrei gestalten, bevor wir sie veröffentlichen.

Quellen und weiterführende Informationen